Depotbank für Investmentclubs

Ein neues Zuhause für Investmentclubs

 

Nach monatelangem Suchen konnten wir mit dem Sparkassen Broker, S Broker, endlich eine geeignete Depotbank für Investmentclubs finden.

 

In den letzten Jahren mussten wir immer wieder darüber berichten, dass verschiedene Depotbanken die deutschen Investmentclubs vor die Tür gesetzt haben. Neben der Citibank und Consors ist es aktuell die DAB bank, die vielen Investmentclubs die Depotbeziehung kündigt. Entsprechend viele Anfragen erreichten uns als Dachverband der deutschen Investmentclubs. Fast schien es so, als würde der Mehrzahl der rund 7.000 deutschen Investmentclubs keine geeignete Depotbank mehr zur Verfügung stehen. Die Gründe für die ablehnende Haltung der Depotbanken waren immer die gleichen: hoher Verwaltungsaufwand, übermäßiges Haftungsrisiko, steuerrechtliche Unwägbarkeiten und die US-Quellensteuer. Die Investmentclub-Idee stand rund 45 Jahre nach ihrer Einführung in Deutschland kurz vor dem Aus.

 

Welche Dimension dies gehabt hätte, lässt sich anhand weniger Zahlen darstellen. In Deutschland existieren rund

 

-        7.000 Clubs

-        mit ca. 250.000 Mitgliedern,

-        welche ein Vermögen von rund 1,5 Mrd. Euro verwalten.

 

Nicht nachvollziehbar, dass sich das daraus resultierende Potential von den wenigsten Depotbanken nicht erkannt wurde.

 

Oftmals waren und sind es lokale Sparkassen und Volksbanken, die die örtlichen Clubs betreuten. Dies gilt es hier nicht zu vergessen und vor allem zu danken.

 

Ein bundesweites, unbeschränktes Angebot für die rund 7.000 Clubs gab es aber bisher noch nicht. Teilweise sahen sich Depotbanken nur dann in der Lage Clubs aufnehmen, wenn diese ein Depotvolumen von mindestens 50.000 Euro mitbrachten oder es konnten nur fünf Gesellschafter das Depot eröffnen, was für die meisten Clubs schlichtweg nicht zugeschnitten ist.

 

Wir freuen uns daher sehr, dass wir mit dem Sparkassen Broker, der S Broker AG & Co. KG, nunmehr einen langfristigen orientierten neuen Partner für die deutschen Investmentclubs gewinnen konnten. Ab sofort besteht die Möglichkeit für die Investmentclubs, dort ein Depot zu eröffnen und so endlich wieder handlungsfähig zu werden. Speziell für Investmentclubs hat S Broker eine Telefon-Hotline eingerichtet. Diese Hotline und auch weitere Kontaktdaten lauten:

 

Internet: http://www.sbroker.de

 

Speziell für Investmentclubs:

 

IC-Hotline:             01803 / 20 80 70

IC-Mail:                 Investmentclubsbroker.de

 

Weitere Kontaktdaten:

 

für Interessenten:   0 800 / 20 80 900

für Kunden:            01803 / 20 80 90

Mail:                      servicesbroker.de

 

 

Der Sparkassen Broker hat für Investmentclubs ein Gebührensystem entwickelt, welches bei einem Depotbestand von über 10.000,-- Euro und mindestens einer Transaktion pro Quartal keine Depotgebühren hervorruft. Zudem gibt es keine Limitgebühren. Teilausführungen werden nicht gesondert berechnet. Bei einem Onlinekauf eines deutschen Wertpapiers im Wert von bis zu 5.000,-- Euro fällt eine Ordergebühr von 15,-- Euro an. Daneben wird von jedem Club eine jährliche Verwaltungsgebühr in Form einer Mitgliederpauschale erhoben, die sich auf max. 20,-- Euro pro Jahr und Mitglied beläuft. Mit dem Sparkassen Broker wurde jedoch vereinbart, dass diese Mitgliederpauschale mit steigender Aktivität des Clubs sinkt und sogar auch ganz entfallen kann.

 

Für alle Clubmitglieder, die wegen des wenig freundlichen Umgangs ihrer bisherigen Depotbank mit ihrem Club auch ihre privaten Depotbeziehung verändern möchten, hat der Sparkassen Broker sich ein besonderes Bonbon einfallen lassen. Jedes Clubmitglied, welches zu S Boker wechselt, erhält fünf Freitrades gutgeschrieben, sofern er bis zum 31. Dezember 2008 zu S Broker wechselt. Und ein Depotwechsel ist weiterhin – für Privatanleger wie auch Investmentclubs – gebührenfrei möglich.